Natur & Umwelt

Greenpeace Fotoausstellung: Wie der Braunkohletagebau Menschen und Natur verändert

Greenpeace Fotoausstellung: Wie der Braunkohletagebau Menschen und Natur verändert

Mindestens 100 Menschen sahen am Montag die Wanderausstellung über den Braunkohletagebau und kamen ins Gespräch mit den Greenpeace-Ehrenamtlichen. Besonders zu Beginn waren viele Interessierte vor Ort. Viele Zuschauende und Vorbeilaufende betonten die Wichtigkeit der Ausstellung. Außerdem wurden auch einige Solidaritätswimpel für Keyenberg bemalt, ein seit Monaten stattfindende Solidaritätsbekundung für das Dorf Keyenberg, welches in naher Zukunft (bis 2025) dem Tagebau Garzweiler weichen soll. viele haben gesagt,

Zum Hintergrund der deutschlandweiten Wanderausstellung:
Noch rund 18 Jahre will der RWE-Konzern im Rheinischen Braunkohlerevier Dörfer abbaggern, Menschen gegen ihren Willen umsiedeln und ganze Landstriche verwüsten. Eine Katastrophe – für Klima, Natur und die Menschen in den bedrohten Ortschaften. “Was im Rheinland geschieht, betrifft uns alle: Um die Klimakrise zu bremsen, muss die Kohle im Boden bleiben”, sagt Mira Jäger, Sprecherin der Greenpeace-Gruppe Göttingen. “Die Ausstellung zeigt eindrücklich das Schicksal der Betroffenen im Braunkohlerevier und macht gleichzeitig Mut, den wachsenden Protest zu unterstützen. Wir freuen uns, darüber mit interessierten Besucherinnen und Besuchern beim Ausstellungshalt in Göttingen ins Gespräch zu kommen.”

Die Fotografin Jordis Antonia Schlösser kennt das rheinische Braunkohlerevier seit ihrer Kindheit. Immer wieder kehrte sie zurück an die Gruben, Kraftwerke und Dörfer in der Region. In einer Gegenüberstellung von Bildern aus den Jahren 2002 und 2019 lenkt sie den Blick auf die Menschen, die durch die Ausdehnung des Tagebaus ihre Heimat verlieren, und auf den zunehmenden Widerstand gegen den Energiekonzern RWE.

In Kooperation mit Greenpeace macht die Wanderausstellung “Der Abgrund, der mal Heimat war” in über 21 deutschen Städten Halt (Tourplan: https://bit.ly/2FqSzR2). Die Ausstellung ist kostenlos zugänglich und findet unter Berücksichtigung der üblichen Corona-Schutzmaßnahmen statt (Abstand und Mund-Nasen-Schutz).

Foto: Greenpeace Göttingen

RadioLeinewelle

Oktober 6th, 2020

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