Lokalpolitik

Grüne sprechen sich für Verbleib des KAZ in der Voigt-Realschule aus.

Grüne sprechen sich für Verbleib des KAZ in der Voigt-Realschule aus.

“Wir greifen dem Ergebnis der Prüfung, wo im Bereich der Innenstadt der neue Standort der Boni I ist, nicht vor“, so Susanne Stobbe, GRÜNE im Schulausschuss der Stadt. Damit grenzt sich die GRÜNE Fraktion von der Auffassung der CDU-Fraktion ab, die vorrangig das Gebäude der ehm. Voigt-Realschule für die Unterbringung der Boni I und II geprüft haben will. Der Schulausschuss hatte auf Antrag der GRÜNEN Fraktion beschlossen, den Standort der Bonifatiusschule I an der Bürgerstraße 52-54 aufzugeben.

Derzeit wird das Gebäude von Jungem Theater (JT) und Kulturzentrum KAZ genutzt. Das JT soll nach der Sanierung des Otfried-Müller-Hauses (OMH) wieder in das Theatergebäude zurückkehren, die Räumlichkeiten für das KAZ stehen dort nicht mehr zur Verfügung. Inzwischen hat das KAZ signalisiert, gerne dauerhaft am neuen Standort an der Bürgerstraße verbleiben zu wollen. Stobbe: „Wir sehen keine Konkurrenz zwischen der Nutzung durch Schule und KAZ. Vielmehr lässt sich beides gut miteinander kombinieren.“

„Das KAZ braucht eine dauerhafte Perspektive. Als Kommunikations- und Aktionszentrum, welches Kultur zum Mitmachen anbietet, ist es unverzichtbarer Teil der Göttinger Kulturszene. Die Verwaltung hat gegenüber dem Fördermittelgeber zur Sanierung des OMH eine 25-jährige Bestandsgarantie des KAZ im OMH ausgesprochen. Wir erwarten von der Verwaltung die Einhaltung dieser Garantie und die Klarheit, wo sich das KAZ dauerhaft niederlassen kann“, so Thomas Harms, GRÜNER im Ausschuss für Kultur und Wissenschaft.

„Aktuell ist das Gebäude der ehm. Voigt-Realschule nicht als Schulgebäude zugelassen“, so Rolf Becker, Vorsitzender der GRÜNEN Fraktion im Rat der Stadt Göttingen. Auch dieses spricht gegen eine vorzeitige Vorfestlegung des Gebäudes als neuem Standort der Boni I. Becker: „Falls die schulische Nutzung wieder möglich werden sollte, fordern wir die beiden Fachdezernentinnen Petra Broistedt (Kultur) und Maria Schmidt (Bildung) hiermit auf, nach Voraussetzungen für eine kooperative Lösung von KAZ und entweder Boni I oder Teilen der Boni II zu suchen.“ Dieses ist im Ausschuss für Kultur und Wissenschaft am 24. September von mehreren Seiten deutlich angesprochen worden.

RadioLeinewelle

Oktober 7th, 2020

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