Gesundheit

Stiftung Leben fordert mehr barrierefreie Toiletten

Stiftung Leben fordert mehr barrierefreie Toiletten

Heute am 19. November 2020 findet der Welttoilettentag statt, um global auf das Fehlen ausreichend hygienischer Sanitäreinrichtungen und den damit verbundenen gesundheitlichen Folgen aufmerksam zu machen. Sogar in Deutschland ist dies ein wichtiges Thema: Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen müssen hierzulande oftmals unhygienische und gesundheitsschädliche Situationen in Kauf nehmen, wenn zum Beispiel das Wechseln von Inkontinenzeinlagen mangels Alternative auf den Böden öffentlicherToilettenanlagen oder Parkbänken stattfinden muss. „Toiletten für alle“ sind die Lösung für diese menschenunwürdige und unhygienische Situation! In den barrierefreien Sanitärräumen nach DIN 18040 ist durch einen Personenlifter ein rückenschonender Transfer des Betroffenen auf die Pflegeliege oder das Behinderten-WC möglich und dieses bietet bei ca. 12 m2 einen „Raum für den Wechsel“ von Inkontinenzeinlagen. Lediglich ein Liftertuch und ein Euro-WC-Schlüssel müssen selbst mitgebracht werden. Auf der bundesweiten „Toiletten für alle“-Landkarte finden Nutzer*innen detaillierte Steckbriefe der bereits bestehenden knapp 100 „Toiletten für alle“.

Menschen mit Behinderung möchten, wie andere Menschen auch, mit ihrer Familie, mit Freunden und Begleitern zum Beispiel Veranstaltungen besuchen, einen Stadtbummel machen, an Freizeitaktivitäten teilnehmen und somit am gesellschaftlichen Leben partizipieren. Die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Komplexen Behinderungen darf nicht aufgrund von fehlenden geeigneten Sanitäranlagen scheitern, deshalb engagiert sich die Stiftung Leben pur für dieErrichtung von „Toiletten für alle“.

Mehr zum Thema: www.toiletten-fuer-alle.de

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Über die Stiftung Leben pur

Die Stiftung Leben pur setzt sich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit sehr schweren und mehrfachen, sogenannten Komplexen Behinderungen, ein. Um neue praxisorientierte Lösungen zu finden, setzt die Stiftung auf den Austausch zwischen Theorie und Praxis. Ziel der Arbeit ist eine langfristige Verbesserung der Lebensqualität und Lebensgestaltung von Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen und somit die Inklusion in unsere Gesellschaft.

Bild von marian anbu juwan auf Pixabay

RadioLeinewelle

November 19th, 2020

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