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VSN-Tarifreform zum 1. Januar 2021: Bahn- und Busfahren in der Region wird zum Teil deutlich günstiger

VSN-Tarifreform zum 1. Januar 2021: Bahn- und Busfahren in der Region wird zum Teil deutlich günstiger

Zum 01.01.2021 geht die viel intensiv diskutierte Tarifreform im Bereich des Verkehrsverbundes Süd-Niedersachsen an den Start: Neben einem „Fünf-Euro-Ticket“ und der verbundweiten Einführung eines Sozialtickets gibt es für zahlreiche Fahrgäste im Nahverkehr neue Tarifangebote.

„Der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen ist mit zahlreichen neuen Angeboten im Buslinien-Verkehr in den letzten Jahren in Vorleistungen getreten. Jetzt folgt mit der Tarifreform der nächste, wichtige Schritt zur Umsetzung der Verkehrswende in Süd-Niedersachsen“, so Christel Wemheuer, Vorsitzende der ZVSN-Verbandsversammlung.

Eine wesentliche Änderung bei der Tarifreform ist die Einführung eines verbundweiten Sozialtickets. Marie-Luise Niegel, kommissarische Dezernentin für Bildung und Kreisentwicklung des Landkreises Holzminden, freut sich: „Zwar gibt es das SozialTicket des Landkreises Holzminden in der bisherigen Form nicht mehr. Allerdings gibt es zum 1. Januar 2021 zwei SozialTickets im Gebiet des VSN: Die BusCard-E ist gültig in der Stadt Göttingen und die VSNCard-E, die im gesamten VSN-Verbundgebiet und somit auch in Holzminden gilt. Das ist ein wichtiger Beitrag zur sozialen Teilhabe auch im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).“

Die Northeimer Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hatte sich bereits seit längerem stark gemacht für die Einführung des Jugendfreizeittickets. „Das JugendFreizeitTicket ist perfekt für junge Menschen, die in der Freizeit auch im VSN-Verbundgebiet außerhalb des üblichen Pendelweges mobil sein möchten bzw. neben dem Weg zum Ausbildungsbetrieb auch den Weg zur Berufsschule mit dem ÖPNV zurücklegen möchten“.

„Mit dem Fünf-Euro-Ticket wird ein zentraler Baustein für die Mobilität in der Fläche umgesetzt, für das ich mich auch persönlich stark engagiert habe“, so der Göttinger Landrat Bernhard Reuter. „Durch die Kappung der bisherigen hohen Preisstufen kann jeder Ort im VSN-Gebiet, also auch kreisübergreifend, für höchstens 5 Euro erreicht werden. Das ist deutschlandweit einmalig und ein wichtiger Beitrag für umweltschonende Mobilität!“

„Aus Sicht der Stadt Göttingen ist es begrüßenswert, dass mit den gemeinsamen Tarifangeboten nunmehr die umweltfreundliche Stadt-Umlandmobilität einen großen Schritt vorankommt. Unser Ziel ist und bleibt es, gute Alternativen zum Pkw für die Anreise in die City anzubieten. Neben dem einheitlichen Tarif wird es zukünftig darum gehen, durch eine bessere Abstimmung des Fahrplanangebotes der ÖPNV-Unternehmen im Verkehrsverbund sowie – soweit möglich – Angebotsverbesserungen im Liniennetz neue Fahrgäste für den ÖPNV zu gewinnen,“ berichtet Claudia Baumgartner, Stadtbaurätin der Stadt Göttingen.

„Neben den zahlreichen Tarifmaßnahmen wird es im Bereich des VSN-Verbundraumes auch die Möglichkeit eines Online-Tickets über den DB-Navigator geben. Der bargeldlose Ticketverkauf zusätzlich zu den weiterhin bestehenden Vertriebssystemen ist ein langer Wunsch unserer Kundschaft, dem wir gerne nachkommen. Zusammen mit der VSN GmbH werden wir weitere Schritte im Bereich der Digitalisierung anpacken“, so Michael Frömming, ZVSN-Verbandsgeschäftsführer.

Eine detaillierte Übersicht aller Tarifprodukte im VSN-Gebiet gibt es auf www.vsninfo.de.

Bild von Pexels auf Pixabay

 

RadioLeinewelle

November 27th, 2020

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