Gesundheit

Göttingen: Impfzentrum Siekhöhe – Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Göttingen: Impfzentrum Siekhöhe – Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Die Vorbereitungen für das städtische Impfzentrum in Göttingen laufen auf Hochtouren: Am Abend des 3. Dezembers 2020 hat das Land Niedersachsen den offiziellen Auftrag dafür erteilt. Darin folgt es dem Vorschlag der Stadt, die Immobilie im Anna-Vandenhoeck-Ring 13 auf der Siekhöhe dafür herzurichten.

„Wir sind im Zeitplan, die Stadt bereitet sich jetzt auf einen optimalen Start des ‚Impfzentrums Siekhöhe‘ vor“, unterstreicht Petra Broistedt, Sozialdezernentin der Stadt und Leiterin des städtischen Corona-Einsatzstabes. Eine eigens eingerichtete Arbeitsgruppe kümmere sich jetzt um alles Notwendige, damit das Zentrum am vom Land dafür vorgegebenen 15. Dezember startklar ist. „Wann die ersten Impfungen vorgenommen werden, hängt dann davon ab, wie schnell der Impfstoff bereitgestellt wird, ob ausreichend Personal vorhanden ist und wie hoch die Impfbereitschaft der Menschen sein wird.“ „Die Standortwahl haben wir aus guten Gründen getroffen“, ergänzt Jens Windwehe von der Göttinger Berufsfeuerwehr, die als untere Katastrophenschutzbehörde zuständig für den Aufbau des Impfzentrums ist. „Die vorhandene Halle muss nur geringfügig angepasst werden, da sie durch die vorherige Nutzung als Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete bereits über die erforderlichen Räumlichkeiten und Sanitäranlagen verfügt. Vor Ort wird ein Parkplatz hergerichtet, außerdem wird es einen Shuttle-Service der Göttinger Verkehrsbetriebe direkt vor das Zentrum geben.“ Ein weiterer Vorteil sei, dass für das Impfzentrum Siekhöhe keine Turnhalle längerfristig blockiert werde.

Gestartet wird zunächst mit einer Impfstrecke, bestehend aus einem Raum für das aufklärende Vorgespräch mit der Ärztin bzw. dem Arzt und vier Impfplätzen für die anschließende Impfung. Diese Impfstrecke können nach Überlegungen des Landes etwa 20 Menschen je Stunde bzw. etwa 200 Menschen am Tag durchlaufen. Bis Anfang Februar sollen dann alle drei Impfstrecken am Start sein, um das Maximum aus dem Impfzentrum herauszuholen. Hinzu kommen mobile Impfteams, die beispielsweise nicht mobile Menschen in Altenpflegeheimen aufsuchen. „Wir rechnen im Vollbetrieb mit 800 bis 1.000 Impfungen täglich“, so Broistedt.

Das Impfzentrum Siekhöhe wird als sogenanntes Betreibermodell durch die Johanniter-Unfall-Hilfe betrieben, die mobilen Impfteams stellt das Deutsche Rote Kreuz. Die Betreiber sorgen für den Komplettbetrieb, kümmern sich also auch um die Rekrutierung von Personal.

Alle Informationen zum Impfzentrum bietet die Stadt im Liveticker unter goe.de/corona .

 Foto: ©Radio Leinewelle (ue)

RadioLeinewelle

Dezember 5th, 2020

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