Gesundheit

„Nebenwirkungen bei Krebs“: Online-Veranstaltung des Universitäts-Krebszentrums der Universitätsmedizin Göttingen (G-CCC)

„Nebenwirkungen bei Krebs“: Online-Veranstaltung des Universitäts-Krebszentrums der Universitätsmedizin Göttingen (G-CCC)

(umg) Viele Krebspatient*innen fürchten sich nicht nur vor den Nebenwirkungen einer Therapie, sondern auch vor möglichen Langzeitfolgen. Diese können sowohl durch die Behandlung wie auch durch die Erkrankung entstehen. Mit modernen Therapiemöglichkeiten lassen sich jedoch Symptome, wie Schmerzen, Erschöpfung, Probleme mit Haut oder Haaren, Übelkeit oder Lymphödeme, gut behandeln. Außerdem stehen den Betroffenen heutzutage viele unterstützende Therapien zur Verfügung. Welche das sind, erklären Expert*innen des UniversitätsKrebszentrums (G-CCC) der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) im Patientenforum zum Thema „Nebenwirkungen bei Krebs“. In der Online-Veranstaltung „Patientenforum“ des UniversitätsKrebszentrums Göttingen referieren am Dienstag, dem 15. Dezember 2020, 18:00 bis 19:00 Uhr Expert*innen der UMG sowie aus deren Partnerkliniken und Praxen zu Themen rund um Krebserkrankungen. Die Reihe richtet sich an Patient*innen, Angehörige und Interessierte und wird einmal pro Quartal angeboten.

Das G-CCC-Patientenforum zum Thema „Nebenwirkungen bei Krebs“ findet statt als Videokonferenz. Über den Zugangslink https://webconf.vc.dfn.de/cccpatforum/ ist eine Teilnahme möglich. Es referieren Prof. Dr. Gerald Wulf, Leitender Oberarzt der Klinik für Hämatologie und Medizinische Onkologie, und Rieke Veldscholten-Martín, Psychoonkologin im UniversitätsKrebszentrum der UMG. Moderiert wird die Veranstaltung von Priv.-Doz. Dr. Friederike Braulke, Leitung des Onkologischen Zentrums des UniversitätsKrebszentrums Göttingen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Veranstaltungen des UniversitätsKrebszentrums Göttingen gibt es unter: gccc.umg.eu.

Online-Vortragsreihe des UniversitätsKrebszentrums Göttingen
Patientenforum „Nebenwirkungen bei Krebs“
Dienstag, 15. Dezember 2020, 18:00 bis 19:00 Uhr
Zugangslink:
https://webconf.vc.dfn.de/cccpatforum/

Krebspatient*innen profitieren heutzutage von personalisierten und immer effektiveren Therapieverfahren. Doch sind diese häufig mit Nebenwirkungen verbunden, die während oder auch nach der Therapie auftreten können. Hier unterscheidet man zwischen Langzeit- und Spätfolgen. Als Langzeitfolgen werden Symptome bezeichnet, die auch fünf Jahre nach der aktiven Behandlung noch bestehen, wie beispielsweise eine verfrühte Menopause und Ängste. Spätfolgen dagegen treten nach der Genesung auf, nach drei bis fünf Jahren oder auch nach zehn bis 20 Jahren. Dazu gehören Herzerkrankungen, Zweitmalignome und strahlenbedingte Knochenbrüche. Viele Langzeitüberlebende und ihre Angehörige haben noch lange mit den psychosozialen Folgen der Erkrankung zu kämpfen.

Eine besonders häufige Form ist das Fatique-Syndrom, bei dem eine chronische Erschöpfung und Müdigkeit besteht. Doch wie erkennt man die Erkrankung und was unterscheidet sie von normalem Schlafmangel? So überraschend es klingt: Vielen Betroffenen hilft Bewegung mehr als sich zu schonen. Außerdem kann es helfen, sich seelische und psychotherapeutische Unterstützung zu holen. Um Nebenwirkungen der Therapie erfolgreich zu lindern, gibt es ein ganzes Netzwerk aus vielfältigen medizinischen und sozialen Unterstützungs- und Beratungsangeboten, wo ehemalige Krebspatienten Hilfe finden können. Informationen dazu gibt es unter gccc.umg.eu.

PROGRAMM „NEBENWIRKUNGEN BEI KREBS“G-CCC-PATIENTENFORUM

Dienstag, 15. Dezember 2020, 18:00 Uhr, Online-Veranstaltung: https://webconf.vc.dfn.de/cccpatforum/

Moderation: Priv.-Doz. Dr. Friederike Braulke, Leitung Onkologisches Zentrum des UniversitätsKrebszentrum Göttingen, UMG

Erschöpft, müde und antriebslos – Fatique erkennen und behandeln
Rieke Veldscholten-Martín, Psychoonkologin, UMG

Geheilt, aber nicht gesund – Langzeitnebenwirkungen bei Krebs
Prof. Dr. Gerald Wulf, Leitender Oberarzt der Klinik für Hämatologie und Medizinische Onkologie, UMG

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Nebenwirkungen während der Krebstherapie lassen sich heutzutage gut behandeln. Foto: unsplash

RadioLeinewelle

Dezember 14th, 2020

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