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Fritz Güntzler nimmt zu dem  Masken-Artikel im Spiegel Stellung

Fritz Güntzler nimmt zu dem Masken-Artikel im Spiegel Stellung

Im SPIEGEL erschien am 5. März 2021 ein Artikel über Masken-Vermittlungen einiger Bundestagskollegen. In diesem Artikel taucht auch der Name von Fritz Güntzler auf. Um den dort genannten Sachverhalt einzuordnen, gibt Fritz Güntzler folgendes Statement:

„Ich habe zu keinem Zeitpunkt Masken vermittelt oder mit Masken gehandelt und ich verurteile aufs Schärfste das Vorgehen meiner zurecht zurückgetretenen Kollegen in der Bundestagsfraktion.

Zum Sachverhalt:

Im Juni 2020 gab es erhebliche öffentliche Kritik an dem Bundesministerium der Gesundheit (BMG), dass Rechnungen in Millionenhöhe für gelieferte Masken nicht bezahlt wurden und die betreffenden Unternehmen keinerlei Reaktionen aus dem BMG erhalten. In der Sitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion am 16. Juni 2020 wurde das Thema von anderen Kollegen angesprochen. Herr Minister Spahn führte dazu aus, dass sich der Sachverhalt in der Aufbereitung findet und man ihm gerne entsprechende Sachverhalte zusenden könnte. Er würde dann eine Prüfung veranlassen. Das habe ich dann zum Anlass genommen, am 23. Juni 2020 eine kurze Mail mit dem Hinweis auf bisher unbezahlte Rechnungen eines Unternehmens an den Minister zu schreiben, die ich auch dem Spiegel zur Verfügung gestellt habe. Den Hinweis auf den Fall hatte ich von einem befreundeten Steuerberater erhalten. Das Unternehmen war mir nicht weiter bekannt und somit gibt es auch keine geschäftlichen Beziehungen. Selbstverständlich habe ich keinerlei Vergütung oder andere Vorteile dafür erlangt. Das verbietet sich für einen Abgeordneten. Ich hatte und habe keinen Kontakt oder geschäftliche Verbindungen zu dem besagten Unternehmen.

Als Abgeordneter verstehe ich es als eine meiner Hauptaufgaben, mich für die Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern, für Unternehmen und Institutionen stark zu machen. Jede meiner bisherigen Sommertouren ist durch Kontakte und Gespräche im gesamten Wahlkreis geprägt. Vorschläge für Verbesserungen, Anregungen zur Überprüfung von praxisfernen Regelungen und seit Pandemiebeginn besonders auch die Herstellung von Kontakten zu Ministerien und staatlichen Institutionen gehören zu meinem Alltag als Abgeordneter. Dafür bin ich gewählter Vertreter im Bundestag. Ein Bindeglied zwischen Bürger und Staat. Dies wird auch zurecht erwartet. So gibt es immer zahlreiche Anfragen. Gerade in den Corona-Zeiten konnte ich damit vielen Unternehmen helfen, bei denen es zu Schwierigkeiten bei der Auszahlung der Wirtschaftshilfen kam. In Zukunft werde ich aber persönlich noch etwas genauer hinsehen, wessen Unterlagen ich weiterleite.“

Foto: CDU Göttingen

RadioLeinewelle

März 11th, 2021

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