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Einfluss der Digitalisierung auf internationale Zusammenarbeit

Einfluss der Digitalisierung auf internationale Zusammenarbeit

(pug) Die aktuelle Pandemie hat den internationalen Austausch und die internationale Mobilität zumindest teilweise unterbrochen. Zugleich hat der Digitalisierungsschub, den wir erleben, völlig neue Möglichkeiten eröffnet. Was bedeutet das für die länderübergreifende Zusammenarbeit von Universitäten? Dieser Frage widmet sich die virtuelle Konferenz „The Impact of Digitisation on Internationalisation“ (der Einfluss der Digitalisierung auf die Internationalisierung) am Dienstag, 23. und Mittwoch, 24. März 2021. Ausrichter sind die Universitäten Göttingen und Tartu (Estland) als Mitglieder des europäischen Hochschulnetzwerks Enlight.

Die Konferenz ist zugleich die Eröffnungsveranstaltung von „Saksa Kevad“ 2021 (Deutscher Frühling), einem einmonatigen Festival, das die Deutsche Botschaft zusammen mit estnischen Partnern und mit dem diesjährigen Partnerland Niedersachsen organisiert. „Die internationale Zusammenarbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist eine zentrale Grundlage für Erkenntnisfortschritt und Innovation“, so Niedersachsen Wissenschaftsminister Björn Thümler. „Um diese grenzüberschreitende Zusammenarbeit erfolgreich zu gestalten, braucht es ein solides Fundament zukunftsorientierter Hochschulkooperationen. Die Universitäten Göttingen und Tartu mit dem Enlight-Netzwerk sind ein ausgezeichnetes Beispiel für eine wahrhaft europäische Universitätskultur.“

Prof. Hiltraud Casper-Hehne, Vizepräsidentin für Internationales der Universität Göttingen ergänzt: „Die Europäische Universität Enlight, der Zusammenschluss von neun exzellenten europäischen Hochschulen, adressiert in Forschung und Lehre fünf zentrale globale Herausforderungen: Gesundheit, Klimawandel, Energiewandel, Chancengleichheit und eben Digitalisierung. Das Netzwerk will zudem einen Digitalen Campus aufbauen, in dem zum einen Studierende auch virtuell an Veranstaltungen der Partnerhochschulen teilnehmen können, zum anderen virtuelle Serviceleistungen angeboten werden. Damit gestaltet die Universität Göttingen die Zukunft des Europäischen Bildungs- und Forschungsraumes mit und trägt zu einem modernen, gerechteren und nachhaltigeren Europa bei.“

Workshops und Panels der Konferenz befassen sich unter anderem mit Open Data inWissenschaft und Lehre, Potenzialen und Perspektiven künstlicher Intelligenz und mit den Erfahrungen Studierender beim digitalen Lernen. Zu den Referentinnen und Referenten gehören Sophia Eriksson-Waterschoot, EU-Direktorin für Jugend, Bildung und Erasmus+, der ehemalige estnische Staatspräsident Toomas Hendrik Ilves, Anja Türkan, Social-Media-Beraterin der EU-Präsidentin Ursula von der Leyen und Joybrato Mukherjee, Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Die Workshops finden mehrheitlich in englischer Sprache statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Informationen und Anmeldung sind im Internet unter www.uni-goettingen.de/de/638855.html  zu finden.

RadioLeinewelle

März 23rd, 2021

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