Lokalpolitik

Göttinger FDP mahnt zügigere Digitalisierung der Schulen an

Göttinger FDP mahnt zügigere Digitalisierung der Schulen an

Die Freien Demokraten im Rat der Stadt Göttingen kritisieren das Tempo, mit dem die Verwaltung die Digitalisierung der Göttingen Schulen vorantreibt. Wie eine Anfrage der Fraktion ergab, sind aus dem 2019 gestarteten Bundesprogramm Digitalpakt Schule von den verfügbaren 5,95 Millionen Euro bisher keine Mittel beantragt worden. Lediglich aus dem Sofortausstattungsprogramm für die Ausstattung bedürftiger Schüler*innen konnten 601.303,99 Euro abgerufen werden.

Der Fraktionsvorsitzende und schulpolitische Sprecher Thorben Siepmann erklärte dazu: „Nicht erst die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig digital gut aufgestellte Schulen sind. Die besonderen Herausforderungen der Pandemie sollten daher ein Ansporn sein, die Digitalisierung der Schulen endlich voranzutreiben und weltbeste Bildung zu ermöglichen. Der Medienentwicklungsplan liegt seit 2019 auf dem Tisch. Nun muss er zügig umgesetzt werden.“

Momentan hinkt die Stadt ihren eigenen Ansprüchen als „Stadt, die Wissen schafft“ hinterher. Die Digitalisierung der Schulen verläuft weiterhin schleppend. Dabei verdienten die Göttinger Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte nach Siepmanns Ansicht eine verbesserte und ausgebaute digitale Infrastruktur. Nur so könnten optimale Lernbedingungen vor Ort und @home ermöglicht werden.

Abschließend führte Siepmann aus: „Es ist unumgänglich, dass die Bemühungen der Verwaltung zur Umsetzung des Medienentwicklungsplanes verstärkt werden. Die FDP-Fraktion fordert die Verwaltung dazu auf, konkrete Meilensteine auf Basis des Medienentwicklungsplans zu benennen und einen beschleunigten Zeitplan im Schulausschuss vorzulegen.“

Bild von Steven Weirather auf Pixabay

RadioLeinewelle

April 27th, 2021

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