Corona

Nächtliche Ausgangssperre in Hann. Münden soll Neuinfektionen entgegenwirken

Nächtliche Ausgangssperre in Hann. Münden soll Neuinfektionen entgegenwirken

In der Stadt Hann. Münden gilt ab dem morgigen Donnerstag eine nächtliche Ausgangssperre. Hintergrund ist die hohe Zahl an Neuinfektionen im Bereich der Stadt, der aktuelle Inzidenzwert liegt bei 334. Da es sich um ein diffuses Infektionsgeschehen ohne erkennbare Hotspots handelt, wird diese Maßnahme durch das Gesundheitsamt für die Stadt und den Landkreis Göttingen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verfügt. Dabei orientiert sich die Allgemeinverfügung an den Regelungen des Infektionsschutzgesetz des Bundes. So gilt die nächtliche Ausgangssperre von 22.00 bis 5.00 Uhr, abgesehen von Ausnahmen wie der Berufsausübung oder der Versorgung von Tieren.

Betroffen ist der Bereich der Kernstadt von Hann. Münden ohne die Ortsteile. Die Allgemeinverfügung gilt zunächst bis Mittwoch, 12. Mai 2021, 5.00 Uhr. Sie ist im Amtsblatt für den Landkreis Göttingen Nr. 22 und im Amtsblatt der Stadt Göttingen Nr. 13 (2021) veröffentlicht.

Grundsätzlich ist bei Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz und der Corona-Landesverordnung der Inzidenzwert des gesamten Landkreises heranzuziehen, den das Robert Koch-Institut täglich ermittelt. Bei konkreten Infektionsgeschehen, beispielsweise bei einem Ausbruch in einer Einrichtung, oder auffälligen Häufungen in einer Ortschaft, werden lokale Maßnahmen ergriffen. Die Situation in Hann. Münden ist nicht auf einen bestimmten Infektionsherd zurückzuführen, sodass die nächtliche Ausgangssperre dazu beitragen soll, das Infektionsgeschehen vor Ort einzudämmen. Die Wirkung der Maßnahme wird fortlaufend geprüft.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

RadioLeinewelle

Mai 5th, 2021

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