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Göttingen: Fahnenraub bei Demonstration von Corona Maßnahmengegnern

Göttingen: Fahnenraub bei Demonstration von Corona Maßnahmengegnern

GÖTTINGEN (jk) – Auf dem Göttinger Albaniplatz haben sich am Montagabend (04.04.22) in der Spitze 90 Maßnahmengegner zu einer angezeigten Demonstration eingefunden. Parallel dazu beteiligten sich 17 Personen an einer ebenfalls angezeigten Gegenkundgebung.

Die Maßnahmen-Kritiker bildeten anschließend einen Aufzug und bewegten sich durch das Ostviertel. Auf der Kreuzung Friedländer Weg/Herzberger Landstraße blockierten etwa 15 Gegendemonstrierende die Straße, woraufhin die Aufzugsroute der Corona-Kritiker kurzfristig abgeändert wurde. Die Polizei bewertete die blockierende Gruppe als Versammlung und sprach die räumliche Beschränkung aus, sich auf den Fußweg zu begeben. Auch Gefährderansprachen wurden durchgeführt. Einige der Personen versuchten anschließend, in Richtung Düsterer Eichenweg an den Aufzug der Maßnahmengegner zu gelangen. Um ein Aufeinandertreffen zu verhindern, mussten die Einsatzkräfte gegen vierzehn Personen einfache körperliche Gewalt in Form von Abdrängen anwenden.

Im Nachgang der Versammlungen zeigte eine ehemalige Teilnehmerin der Corona-Kritiker-Demo gegenüber Einsatzkräften an, Opfer einer Körperverletzung geworden zu sein. Ersten Informationen zufolge, wurde die Frau im Bereich des Albanikirchhofes von zwei unbekannten Tätern ins Gesicht geschlagen und dann der mitgeführten Regenbogenfahne beraubt. Mit der Fahne flüchteten die mutmaßlichen Räuber nach Schilderung des Opfers in Richtung Innenstadt. Bei dem Übergriff wurde die Frau leicht verletzt. Eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen erfolglos. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

RadioLeinewelle

April 5th, 2022

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