Kultur

Nachlese: Göttinger Satirepreis 21/22

Nachlese: Göttinger Satirepreis 21/22

Weil die Elchpreisverleihung im letzten Jahr pandemiebedingt ausfallen musste, wurde der Preis in diesem Jahr gleich zweimal verliehen. Das Werk der Kabarettistin, Sängerin, Schauspielerin und Entertainerin Maren Kroymann, Elchin 2021, wurde in einer humorvollen Laudatio vom Jury-Mitglied Hans Zippert gewürdigt. In ihren Dankesworten ging Kroymann auch auf den Krieg in der Ukraine ein und verwies auf die wichtige Aufgabe der Journalisten in diesen Zeiten. Die 3.333,33 Euro Preisgeld werde sie daher an die Vereinigung „Reporter ohne Grenzen“ spenden.
Die Laudatio für den diesjährigen Preisträger Eugen Egner, vorgetragen von Leo Fischer und Torsten Gaitzsch, passte mit ihrem skurrilen Humor zum Werk Egners. Der Schriftsteller, Zeichner und Musiker konnte seinen Preis leider nicht persönlich entgegennehmen. Seine Dankesrede wurde per Video übertragen.
Der zweite Teil der Veranstaltung wurde dann zur Maren Kroymann Show. Zusammen mit ihrer Band brachte sie Auszüge aus ihrem Programm „In my Sixties“ mit Songs aus den 60er Jahren, wobei vor allem die Musik von Dusty Springfield im Vordergrund stand.
In ihrem Grußwort konnte Oberbürgermeisterin Petra Broistedt verkünden, dass sich von nun auch die Elchpreisträger:innen ins Goldene Buch der Stadt Göttingen eintragen dürfen. Und sie brachte eine Zeichnung des Zeichners F.K. Waechter mit. Eine Schenkung an die Stadt Anfang der 80er, verbunden mit der Auflage, die Zeichnung an einem öffentlichen Ort aufzustellen. Broistedt verriet allerdings nicht, wo das Werk „Goethe spielt Flöte auf Schiller sein Piller“ hängt. Wir werden auf die Suche gehen.

Horst Reinert

RadioLeinewelle

April 12th, 2022

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