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Weiterer Bombenverdacht bei der S-Arena

Weiterer Bombenverdacht bei der S-Arena

In der Nähe der S-Arena liegen mit hoher Wahrscheinlichkeit zwei weitere Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg im Erdboden. Darauf weisen Untersuchungsergebnisse des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen (KBD) bei den laufenden Sondierungen hin.

Damit haben die Fachleute des KBD und der unterstützenden Spezialfirma Schollenberger im aktuellen Sondierungsgebiet zwischen S-Arena und Leine zwei weitere Punkte ausfindig gemacht, an dem ein Einsatz zur Kampfmittelbeseitigung stattfinden muss. Die Stellen liegen einige Meter von der S-Arena entfernt. Hier wie auch an einer weiteren Stelle näher an der Leine geht der KBD davon aus, jeweils einen Blindgänger entschärfen oder kontrolliert sprengen zu müssen.

Absicherung mit Containern

Zur Sicherheit werden diese zwei weiteren Punkte wie zuvor schon der erste Punkt zunächst mit Containern abgedeckt. Wegen der Nähe zur S-Arena erfolgt die Containersicherung hier massiver. Nach den kontrollierten Sprengungen Ende Juli dieses Jahres in diesem Gebiet hatten Überprüfungen der Fachleute Hinweise ergeben, das gesamte Terrain sicherheitshalber noch einmal flächendeckend zu untersuchen. Daher werden hier nicht einzelne Verdachtspunkte sondiert, sondern die gesamte Fläche nach einem systematischen Bohrraster. Hierbei fallen etwa 2.300 Bohrungen an.

Der Einsatz, die mutmaßlichen Kampfmittel unschädlich zu machen, wird eine Evakuierung erforderlich machen. Ein Termin steht noch nicht fest. Er wird aller Voraussicht nach zum Ende der Sondierungen ab Mitte Oktober ermittelt.

Sondierungen im Zeitplan

Aktuell liegen die Sondierungen auf der Fläche vom Leinebett bis zum Vorplatz der S-Arena im Zeitplan. Sie begannen am 22. August und sind bis zum 14. Oktober 2022 vorgesehen, Nacharbeiten sind noch für den 17. Oktober geplant. Nach aktuellem Kenntnisstand kann die S-Arena am 16. Oktober genutzt werden. Das betrifft die Halle, allerdings nicht das Foyer. Der Zugang erfolgt zur Sicherheit nur über die Seiteneingänge. Die Stadt hat die Nutzer*innen bereits informiert. Parallel zu den Arbeiten auf dieser Fläche werden wie geplant auch die Sondierungsarbeiten an der Godehardstraßefortgesetzt.

Betretungsverbot

Aus Sicherheitsgründen darf das abgesperrte Sondierungsgebiet rund um die Uhr nicht betreten werden. Das betrifft auch die Skate-Anlage am Schützenplatz. Vor Ort weisen Schilder darauf hin.

Weitere Informationen

Die Stadt Göttingen informiert fortlaufend in ihrem Liveblog unter goe.de/bombenverdacht über den Kampfmittelverdacht und die Sondierungen in der Weststadt.

RadioLeinewelle

Oktober 8th, 2022

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