News

A7: Unfall auf nasser Fahrbahn durch gefährliches Fahrmanöver

A7: Unfall auf nasser Fahrbahn durch gefährliches Fahrmanöver

 Ein mit zwei Männern besetzter 5er BMW aus Bayern ist am Samstagnachmittag (22.10.22) auf der A 7 kurz vor der Anschlussstelle Nörten-Hardenberg ins Schleudern geraten, gegen die Außenschutzplanke geprallt und anschließend entgegengesetzt zur Fahrtrichtung auf dem Standstreifen zum Stehen gekommen. Bei der Kollision wurden insgesamt fünfzehn Plankenfelder beschädigt. Die beiden 35 Jahre alten Insassen blieben unverletzt. An ihrem Wagen entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

Der Gesamtschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 23.000 Euro. Welcher der beiden Männer am Steuer saß, ist noch unklar. Die Ermittlungen dazu laufen.

Der Unfall ereignete sich gegen 16.00 Uhr auf nasser Fahrbahn in einer Rechtskurve am Ende einer Gefällstrecke. Die Unfallursache steht noch nicht fest. Bei der Begutachtung des beschädigten BMW wurden u. a. Mängel an der Bereifung festgestellt. Einer der Insassen stand zudem vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Die Autobahnpolizei beschlagnahmte beide Führerscheine.

Ersten Ermittlungen zufolge, wurde der stark unfallbeschädigte Wagen nach dem Unfall von einem der Männer trotz fließenden Verkehrs und eingeschränkter Sichtweite aufgrund Regen und Gischt unvermittelt auf der dreispurigen Autobahn gewendet und in eine Nothaltebucht gefahren. Mehrere Fahrzeuge hätten infolge des gefährlichen Fahrmanövers stark abbremsen müssen, sagten Zeugen.

Die beiden 35 Jahre alten Männer wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die weiteren Ermittlungen gegen sie u. a. wegen Gefährdung des Straßenverkehrs dauern an.

RadioLeinewelle

Oktober 25th, 2022

No comments

Comments are closed.

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.

Datenschutzerklärung