Yaya Bey – The Things I Can’t Take With Me

Yaya Bey – The Things I Can’t Take With Me
Genre
R & B
Release date
09 April 2021
Artist
Yaya Bey
Yaya Bey – The Things I Can’t Take With Me
09 April 2021 | R & B

Die Musik von Yaya Bey wurzelt in etwas, das viel tiefgründiger ist als nur rauchige Vocals. Die in Queens geborene Sängerin lässt sich von schwarzer feministischer Theorie inspirieren. Ihr letztes Album, The Many Alter-Egos of Trill’eta Brown, basiert auf den Schriften von Audre Lorde. Oft vermischt sie das Persönliche (schlimme Trennungen) und das Politische (schwarze Befreiung) mit poetischen Wortspielen.

The Things I Can’t Take With Me ist ein sanftes Soul-Album, das in seiner Gesprächigkeit an Jill Scott und Noname erinnert. Auf The Root of a Thing spricht Bey offen über ihre Eltern: “Ich habe nie gesehen, dass mein Daddy eine Frau gut behandelt hat.” Sie ist am besten, wenn sie transparent ist: Während ihre stimmliche Bandbreite nicht überwältigend ist, ist ihre Erzählung fesselnd. Industry Love/A Protection Spell, über einen Mann mit einem zusammengebrochenen moralischen Kompass, der in der Musikbranche arbeitet, könnte der Handlungsstrang eines Kurzfilms sein.

Diese EP kam unerwartet während der Entstehung eines kommenden Studioalbums zusammen, und das zeigt sich manchmal. You Up? und We’ll Skate Soon fühlen sich wie unfertige Entwürfe an im Vergleich zu dem fetten und blechlastigen Fxck It Then und September 13th – ein Song, der genau weiß, was er sein will: ein Herzschmerz-Klassiker. “Loving you baby been gruesome”, singt Bey mit dem Rückblick einer alten, verwundeten Seele. (cb)

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