Stadt sucht Erhebungsbeauftragte für Mikrozensus

In diesem Jahr findet in Deutschland wieder ein Zensus – auch bekannt als Volkszählung – statt. Für die dafür erforderlichen Befragungen von Haushalten, Wohnheimen und Gemeinschaftsunterkünften sucht die Stadt Göttingen etwa 200 Erhebungsbeauftragte. Der Befragungszeitraum startet am 16. Mai und dauert mehrere Wochen. In Göttingen werden etwa zehn Prozent der Bevölkerung befragt. Die zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürger sind dabei nach dem Zensusgesetz 2022 zur Auskunft verpflichtet. 
Zu den Aufgaben der Erhebungsbeauftragten gehören bei freier Zeiteinteilung vor allem die Terminabstimmung mit den ausgewählten Bürger*innen und die Durchführung der kurzen Interviews. Die vor Ort festgestellten Ergebnisse müssen außerdem dokumentiert werden. In einer Schulung werden die Erhebungsbeauftragten auf ihre Aufgaben ausführlich vorbereitet. Für ihren Aufwand winkt den ehrenamtlichen Beauftragten eine attraktive Entschädigung von bis zu 700 Euro. 
Die persönlichen Befragungen erfolgen nach den geltenden Infektionsschutzvorgaben. Die Befragungen vor Ort sind kurz, kontaktarm und können an beziehungsweise vor der Tür erledigt werden. Alle weiteren Auskünfte können die Befragten selbstständig online geben. 
Interessierte sollten verschwiegen und zuverlässig sein. Sie sollten außerdem offen auf die zu Interviewenden zugehen. Bewerben kann sich, wer volljährig ist und seinen Wohnsitz in Deutschland hat. Alle Infos, das Bewerbungsformular und weiterführende Links gibt es auf der städtischen Webseite unter der Kurz-URL goe.de/zensus2022.

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