
Der Kreisverband Die Linke Göttingen/Osterode hat Dr. Thomas Goes als Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Göttingen nominiert. Die Wahl erfolgte im Rahmen einer Mitgliederversammlung ohne Gegenstimmen. Mit der Kandidatur verbindet der Kreisverband das Ziel, soziale Gerechtigkeit, ökologische Verantwortung und eine solidarische Stadtentwicklung stärker in den Mittelpunkt der kommunalpolitischen Debatte zu rücken.
Dr. Thomas Goes, 45-jähriger Sozialwissenschaftler, betont seine Verwurzelung in einer Arbeiterfamilie und kündigt an, sich insbesondere für die Interessen von Arbeitnehmer:innen, Erwerbslosen und Rentner:innen einzusetzen. Die Partei formuliert als zentrale Schwerpunkte einen sozial ausgewogenen und ökologisch verantwortlichen Haushalt, die Schaffung bezahlbaren Wohnraums sowie den Ausbau und die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs. Darüber hinaus sollen Jugend- und Sozialarbeit gestärkt sowie eine verlässliche Nachmittagsbetreuung an Schulen und eine qualitativ gute Kitabetreuung gesichert werden.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Unterstützung der Beschäftigten in der Stadt. Vorgesehen ist ein regelmäßiger Austausch mit Beschäftigtenvertretungen, um Anliegen frühzeitig aufzunehmen und arbeits- sowie tarifpolitische Entwicklungen konstruktiv zu begleiten. Die Partei bekennt sich zudem zu einer sozial gerechten Klimapolitik. Vor dem Hintergrund zunehmender Hitzesommer und steigender Lebenshaltungskosten wird betont, dass Klimaschutzmaßnahmen sozial ausgewogen gestaltet werden sollen. In diesem Zusammenhang spricht sich der Kreisverband für eine zügige Umsetzung des beschlossenen Radentscheids in Göttingen aus.
Mit der Nominierung von Dr. Thomas Goes setzt Die Linke nach eigener Darstellung auf ein politisches Angebot, das soziale Sicherheit, ökologische Nachhaltigkeit und demokratische Teilhabe auf kommunaler Ebene miteinander verbindet.
Foto: Dr. Thomas Goes ©Die Linke
