
Vergangenheit sehen, Zukunft denken: Unter diesem Leitgedanken startet das Literarische Zentrum Göttingen mit einem vielschichtigen Programm in das erste Halbjahr 2026. Literatur, politische Analyse, erzählerische Experimente und Angebote für junge Menschen treten dabei in einen lebendigen Dialog mit der Gegenwart. Ziel ist es, neue Perspektiven zu eröffnen, Denkgewohnheiten zu hinterfragen und den Austausch zu fördern.
Das Publikum erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit bekannten Namen und neuen Stimmen. Den Auftakt macht Saša Stanišić am 28. Januar mit Reden über unsere Gegenwart. Es folgen unter anderem die Lichtenberg-Poetikvorlesung mit Dominik Graf, eine live illustrierte Lesung von Torben Kuhlmann für Kinder sowie sprachspielerische Formate mit Ina Hattenhauer.
Wir möchten, dass Menschen sich auf Auseinandersetzungen einlassen und gemeinsam um Verständnis und Lösungswege ringen
Anna-Lena Markus, Leitungsteam des Literarischen Zentrum
Ein politischer Schwerpunkt liegt auf Veranstaltungen wie der Eröffnung der Internationalen Wochen gegen Rassismus mit Tupoka Ogette oder dem Gespräch mit Gilda Sahebi über gesellschaftliche Spaltung. Mit Ulli Lust, Trägerin des Deutschen Sachbuchpreises 2025, ist zudem eine der wichtigsten Stimmen der feministischen Gegenwart in Göttingen zu Gast. Den Abschluss bildet im Juni eine politische Satire der belgischen Autorin Gaea Schoeters.
Neben dem Erwachsenenprogramm setzt auch das Junge Literarische Zentrum starke Akzente. Workshops, Lesungen und interaktive Formate sollen Kindern und Jugendlichen zeigen, dass ihre Ideen und Fantasien Raum bekommen.
Das vollständige Programm ist ab sofort online abrufbar. Gedruckte Programmflyer sind in den kommenden Tagen in Göttingen erhältlich. Der Vorverkauf startet ab 11. Dezember, um 12 Uhr.
mehr unter: literarisches-zentrum-goettingen.de
