Berlinale 2026: Stars, Talente und neue Impulse – ein erster Blick auf das Filmfest in Berlin

Die 76. Internationalen Filmfestspiele Berlin sind in diesem Jahr wieder ein zentraler Treffpunkt für Filmschaffende, Publikum und Medien aus aller Welt. Vom 12. bis 22. Februar 2026 wird die deutsche Hauptstadt zum Herzstück der internationalen Filmkunst – mit Premieren, Diskussionen, Begegnungen und Preisvergaben im Theater am Potsdamer Platz sowie an weiteren Spielorten der Stadt. 

Jury, Ehrenpreise und Programmstruktur

Bereits jetzt stehen einige Highlights der kommenden Berlinale fest: Der renommierte deutsche Regisseur Wim Wenders (s. Foto) übernimmt den Vorsitz der Internationalen Jury und wird über die Vergabe des Goldenen und der Silbernen Bären entscheiden. Diese Rolle gilt als eine der prestigeträchtigsten Positionen des Festivals und unterstreicht die künstlerische Ausrichtung der Berlinale 2026. 

Ein weiterer Höhepunkt im Vorfeld ist die Ehrung der Oscar-Preisträgerin Michelle Yeoh mit dem Goldenen Ehrenbären, mit dem das Festival außergewöhnliche Leistungen und Verdienste für das Kino würdigt. 

Programmteile und Schwerpunkte

Die Festivalstruktur bleibt vielfältig: Neben dem Hauptwettbewerb umfasst die Berlinale wieder zahlreiche Sektionen wie Panorama, Berlinale Shorts, Generation Kplus und 14plus, Perspectives, Berlinale Special sowie das renommierte Berlinale Special Gala-Programm.

Ein besonderes Augenmerk liegt auch 2026 auf dem queeren Kino-Spektrum, da bleibt sich die Berlinale treu. Die Präsentation ausgewählter Filme im Rahmen des TEDDY AWARD  bietet einen Einblick in aktuelle thematische Tendenzen und reflektiert die Bedeutung von Vielfalt in der internationalen Filmkultur. 

Talente, Nachwuchs und Netzwerke

Ein fester Bestandteil des Festivals ist auch Berlinale Talents, das vom 13. bis 18. Februar 2026 stattfindet und jungen Filmschaffenden aus Bereichen wie Regie, Kamera, Schauspiel, Sound oder Produktion eine Plattform zum Austausch, zur Weiterbildung und Vernetzung bietet. Das diesjährige Thema lautet „Creating (and) Confusion – Cinema, Chaos and the Power of Discomfort“ und setzt auf kreative Irritation als Motor für neue filmische Ideen. 

Begleitet wird das Festival von den vielfältigen Aktivitäten des European Film Market (EFM), der vom 11. bis 18. Februar zentrale Anlaufstelle für den internationalen Filmhandel, Finanzierungsgespräche und Produktionskooperationen ist. 

Redaktion Filmriss berichtet täglich live von der Berlinale

Wie in den vergangenen Jahren wird die Redaktion Filmriss, ein Zusammenschluss norddeutscher, nichtkommerzieller Lokalradios täglich eine Stunde live von diesem renommierten A-Festival berichten. Begleitet von aktuellen Infos und Beiträgen in den Sozialen Medien.

Tickets, Publikum und Angebote

Für Filmfans und Berlinale-Besucher wurden bereits ticketbezogene Rahmeninformationen bekannt: Neben regulären Preisen zwischen etwa 9 und 20 Euro wird es 2026 besondere Eintrittspreise für junge Erwachsene (18–25 Jahre) geben. Das detaillierte Festivalprogramm samt Ticketsystem soll in den nächsten Wochen online abrufbar sein. 

Die Berlinale 2026 verspricht damit wieder ein fulminantes Fest der Filmkultur zu werden – mit internationalem Wettbewerb, Nachwuchsförderung, Diskussionen über gesellschaftliche Fragen im Kino und einem Festivalerlebnis, das Publikum und Branche gleichermaßen verbindet. .

Foto: Jurypräsident Wim Wenders ©Berlinale

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