
Die Groner Kirmes geht in ihre 153. Auflage. Von Freitag, 4. September, bis Montag, 7. September, verwandelt sich der Festplatz an der Martin-Luther-Straße wieder in das Zentrum des Göttinger Stadtteils. Neben bewährten Traditionen gibt es in diesem Jahr gleich zwei Neuerungen: eine zusätzliche Veranstaltung am Freitagabend und das neue Ortsteil-Maskottchen „Groni“. Die Groner Kirmes zählt zu den größten Volksfesten in Südniedersachsen. Organisiert wird sie von der Groner Kirmes-ARGE, zu der die Vereine „Wir für Grone“ und der Kleingartenverein Lindenkamp gehören. Unterstützt werden sie von zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern. Erwartet werden an den vier Kirmestagen rund 5.000 Besucherinnen und Besucher.
Freitagabend kehrt ins Festprogramm zurück
Der Festplatz öffnet am Freitag um 14 Uhr. Um 19 Uhr beginnt der traditionelle Lampion- und Fackelumzug durch das Groner Altdorf, begleitet vom Spielmannszug Dransfeld. Eine Besonderheit ist in diesem Jahr das Abendprogramm: Erstmals seit längerer Zeit gibt es bereits am Freitag wieder eine große Veranstaltung im Festzelt. Ab 20.30 Uhr lädt DJ Nick Taylor zur „90s & 2000s Neon-Party“ ein. Damit wollen die Veranstalter insbesondere auch ein jüngeres Publikum ansprechen und zugleich musikalische Erinnerungen an zwei prägende Jahrzehnte wecken.
Familiennachmittag und große Partynacht
Am Samstag startet das Programm um 15 Uhr mit einem Familiennachmittag. Beteiligt sind unter anderem der Allgemeine Rettungsverband, das Kinder- und Jugendhospiz Sternenlichter, die Stadtteilbibliothek und das Petri-Haus. Am Abend folgt ab 20 Uhr die Groner Kirmes-Partynacht. Die offizielle Eröffnung mit Fassbieranstich findet gegen 20.40 Uhr statt. Außerdem werden die neuen Schützenköniginnen und Schützenkönige bekannt gegeben. Ab 21 Uhr sorgt die „Hit Radio Show“ mit Musik aus mehreren Jahrzehnten für Stimmung im Festzelt. Anschließend ist eine After-Show-Party geplant.

Mindestens 25 Gruppen ziehen durch das Altdorf
Der traditionelle Kirmesumzug bildet am Sonntag den Höhepunkt des Festwochenendes. Nach einem ökumenischen Gottesdienst um 11 Uhr im Festzelt setzt sich der Zug um 14 Uhr in Bewegung. Mindestens 25 Fuß- und Wagengruppen haben ihre Teilnahme angekündigt. Vereine, Initiativen und Einrichtungen zeigen dabei, wie vielfältig das gesellschaftliche Leben im Stadtteil ist. Musikalisch wird der Umzug von sieben Spielmanns- und Musikzügen begleitet. Nach dem Umzug präsentieren sich die Formationen ab etwa 15.30 Uhr noch einmal bei einem gemeinsamen Konzert im Festzelt. Die schönsten und einfallsreichsten Festwagen und Fußgruppen werden vom Groner Ortsrat prämiert.
„Groni“ begleitet die Kirmes erstmals als Botschafter
Ein ganz neues und nach Angaben der Kirmes-ARGE in der Region bislang einzigartiges Projekt ist das Ortsteil-Maskottchen „Groni“. Die Figur soll künftig als Botschafter für die Groner Kirmes stehen und die Veranstaltung an allen vier Tagen begleiten. „Groni“ soll dabei mehr sein als ein sympathisches Fotomotiv: Das Maskottchen soll den Wiedererkennungswert der Kirmes erhöhen und insbesondere Familien und Kinder ansprechen. Zugleich erhält das traditionsreiche Stadtteilfest damit ein neues, eigenes Gesicht.
Traditioneller Abschluss am Montag
Zum Abschluss beginnt am Montag um 10 Uhr das traditionelle Kirmesfrühstück. Für Musik und Tanz sorgen die „BlueBirds“. Außerdem stehen die Vergabe der Schießpreise und die Auszeichnung der schönsten Beiträge des Festumzuges auf dem Programm. Die Groner Kirmes ist damit erneut weit mehr als ein Volksfest mit Fahrgeschäften und Festzelt. Sie zeigt, was durch ehrenamtliches Engagement und die Zusammenarbeit der Vereine und Einrichtungen eines Stadtteils entstehen kann: vier Tage Unterhaltung, Begegnung und gelebte Gemeinschaft.
Die wichtigsten Daten
Veranstaltung: 153. Groner Kirmes
Termin: 4. bis 7. September 2026
Ort: Festplatz im Bürgerpark, Martin-Luther-Straße, Göttingen-Grone
Veranstalter: Groner Kirmes-ARGE
Erwartete Besucherzahl: rund 5.000
Besonderheiten 2026: Neon-Party am Freitag, neues Maskottchen „Groni“, Festumzug mit mindestens 25 Gruppen und sieben Musikzügen
Fotos: H.-J. Schmidt
