Wohnungsbrand in Göttingen: Zehn Menschen durch Rauch verletzt – Polizei ermittelt zur Ursache

Göttingen. Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Hannoverschen Straße sind in der Nacht zum Sonntag zehn Menschen leicht verletzt worden. Das Feuer war gegen 1.25 Uhr in einem Apartment im zweiten Obergeschoss aus bislang ungeklärter Ursache ausgebrochen. Als die ersten Streifenwagen am Einsatzort eintrafen, stellten die Polizeibeamten bereits eine starke Rauchentwicklung im Treppenhaus fest. Sie begannen umgehend mit der Evakuierung des Gebäudes und konnten den Brandherd in der betroffenen Wohnung lokalisieren. Mit ersten Löschversuchen verhinderten sie eine weitere Ausbreitung der Flammen, bevor die Feuerwehr den Brand vollständig löschte.

Nach ersten Erkenntnissen erlitten insgesamt zehn Menschen eine leichte Rauchgasvergiftung. Unter den Verletzten befinden sich der 28-jährige Bewohner der Wohnung sowie vier Polizeibeamte. Der Mieter und ein Polizist wurden vorsorglich zur weiteren Untersuchung in ein Göttinger Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf rund 25.000 Euro beziffert. Die betroffene Wohnung ist derzeit unbewohnbar. Alle übrigen Wohnungen des Hauses können weiterhin genutzt werden.

Die Polizei hat das ausgebrannte Apartment beschlagnahmt. Die Ursache des Feuers ist bislang ungeklärt und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.


Radio Leinewelle
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.